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Tomaten Gewächshaus

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Warum ein Tomaten Gewächshaus?

Dem Tomaten Gewächshaus kommt eine immer größere Bedeutung zu, seit die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans) den Freilandanbau in den letzten Jahren massiv erschwert hat.

Diese Pilzerkrankung befällt besonders in verregneten Sommern Tomatenpflanzen, die schon in den Ertrag gehen und kann die Ernte innerhalb von zwei Wochen komplett zunichtemachen. Der Erreger benötigt zur Keimung eine hohe Luftfeuchtigkeit und über Stunden z.B. nasses Laub bei Temperaturen zwischen 13 und 20°C.

Verhindern lässt sich dies durch Aufstellen eines Tomaten Gewächshauses, das die Pflanzen vor Regen schützt und ein Klima schafft, das ihrem Wachstum zuträglich ist.

Tomaten Gewächshaus Aufbau und Funktion

Den Rahmen bildet ein Rohrgestell aus Steckverbindungen, das z.B. durch Heringe im Boden verankert wird. Diese Konstruktion wird mit einer lichtdurchlässigen Kunststofffolie überzogen, die sich über die fast gesamte Vorderseite mit Reißverschlüssen öffnen lässt. Einige Modelle verfügen auch noch über kleinere Seitenfenster, mit denen eine optimale Luftzirkulation gewährleistet wird.

Das durch die Folie eindringende Sonnenlicht erwärmt die Luft im Gewächshaus, das die Temperatur im Gegensatz zu einfachen Überdachungen auch über einen längeren Zeitraum halten kann, was die licht- und wärmeliebenden Tomaten sehr mögen.

Dennoch muss auf eine regelmäßige Belüftung geachtet werden, da sich nicht nur zu starke Hitze entwickeln kann, sondern auch eine so hohe Luftfeuchtigkeit entsteht, die Pilzinfektionen begünstigen würde.

Wieso kein normales Gewächshaus?

Im Unterschied zu herkömmlichen Gewächshaustypen, die aufgrund ihrer Materialien wie Glas und Alu– oder Massivholzrahmen fest in einem Teil des Gartens installiert sind, ist das Tomaten Gewächshaus durch seinen einfachen Auf- und Abbau mobil und ermöglicht eine regelmäßige Änderung des Standortes.

Sobald das erste Mal Phytophthora aufgetreten ist, wird ein Standortwechsel zur Pflicht, denn die Pilzsporen überwintern im Boden und können von dort im folgenden Jahr die nächsten Pflanzen infizieren.

Zudem haben die meisten Tomaten Gewächshäuser einen geringeren Platzbedarf und finden auch in kleineren Gärten einen Platz.

Anbau im Tomaten Gewächshaus

Anzucht

  • Für die Gewächshauskultur kann bereits ab Anfang März gesät werden, z.B. auf der Fensterbank. Bis zur Pflanzung benötigen die jungen Tomaten ca. 6 Wochen. 2 – 3 Wochen nach Aussaat pikieren.
  • Optimale Keimtemperatur 20 – 24°C, Keimdauer 6 – 10 Tage.
  • Nach der Keimung bei ca. 15°C weiterziehen.
  • Jungpflanzen ausreichend wässern. Sie brauchen so viel Licht wie möglich, sonst werden sie triebig und damit krankheitsanfälliger.
  • Einige Tage vor dem Auspflanzen abhärten, d.h. tagsüber ins Gewächshaus stellen.

Bodenvorbereitung

  • Boden tief lockern, damit keine Staunässe entsteht. Auch auf schlecht durchlüftete Böden reagieren Tomaten empfindlich.
  • Kompost oder Mist einarbeiten.

Auspflanzen

  • Wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, meist Mitte Mai. Tomaten sind zwar frostempfindlich, vertragen kurzzeitig aber sehr niedrige Temperaturen unter 5°C.
  • Pflanzabstand im Gewächshaus ca. 75 x 50 cm, nicht zu eng.
  • Möglichst tief setzen, der Stamm bildet weitere Wurzeln bei Berührung mit der Erde.
  • Gut angießen nicht vergessen.

Gießen und Düngen

  • Nur von unten gießen, nicht beregnen.
  • Nach dem ersten Wachstumsschub sparsam gießen. Wenn Tomatenwurzeln dem Wasser nachwachsen müssen, können sie ein großes Wurzelsystem ausbilden.
  • Tomaten sind zwar Starkzehrer, dennoch sollte eine Überversorgung mit Stickstoff im Gewächshausanbau vermieden werden.

Pflege

  • Mulchen oder kleinere Pflanzen zwischen die Tomaten setzen. Vor allem im Gewächshaus kann der Platz durch niedrige und Wärme bedürftige Kräuter wie Basilikum optimal genutzt werden.
  • Stützen oder Anbinden wie im Freiland.
  • Ausgeizen.
  • Blätter entfernen, die den Boden berühren.
  • Immer wieder lüften. In den warmen Sommermonaten sollte man das Tomaten Gewächshaus ganz offen lassen, sodass Insekten und Wind für die Bestäubung sorgen.